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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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33a Zusätze zu der ältesten Urkunde

liqthum eingesetzt wird; was sinnen ibm alle dieseTone ins Ohr? als: Sechs Tage sollst du arbeiten,und nur am siebenten ruben! was singen sie ihmein? als: Sey Bild Gottes in der Ordnung, inwelcher er die Welt schuf! Fühle auch darin dieGöttlichkeit deines Daseyns, daß du, wie er, wir-kest und alles gut machest; dich, wie Er, freuenkannst, daß Alles gut sey, und dann, wie Er,nach vollendeter Arbeit erquickende Ruhe des Sab-baths fühlest! Das ist offenbar der Ton des Gan-zen : die sechs Tage beziehen sich auf den Sabbath,und der Schluß des Sabbaths entsiegelt ja dasganze Stück. „Ein ewiger Gedachtnißgc-sang also der Tage der Arbeit und derRuhe!" So lange die Hieroglyphe von Sieben inihrer Parallele leben würde: so lange würde auch

die Ordnung der Tage leben : „sechs sollst du

arbeiten und am siebenten ruhen, denner ist des Herrn Ruhetag!"

Welch ein nützliches Lied im Orient! Heilsamund aufmunternd, wie die Feierlichkeit in Chinaund Persien, wenn ihre Könige an gewissen Tagenselbst den Pflug erhoben und Beispiel gaben. Hiergiebt Gott selbst Beispiel!

Welch ein schöner Zweck, die Religion zumWohl der Menschheit und der Gesellschaft anzuwen-den! Sie erregt die Wirksamkeit der Menschen durchdie edelsten Borstellungen: du bist, wenn du wir-kest und waltest, ein Bild Gottes! Du bereitestdir die innige Freude, vollendet zu haben, unddas Vollendete gut zu finden! Du gehst durch Arbeiteinem desto erquickendem Sabbath entgegen!