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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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326 Zusätze zu der ältesten Urkunde

das vielleicht nie gefeiert ist und nie gefeiert werdenkonnte; aber, mir seinen Verheißungen, die Indu-strie und die dürftige Armurh und die arbeitendeMühseligkeit, wie sehr aufmuntern konnte! Inallen ihren Staats - und Haus - und Religions-und Dichtcrplanen ist Sabbaih die Blüte und derGenuß der Tage! eine ewige Sitte so vieler ural-ten morgenländischen Völker!

Eine ewige Sitte! — und wie viel galt die-ses Langhergebrachte der Gewohnheit in der Seeledes Orients. Nicht ihre Trägheit und Lässigkeitallein, aus der der philosophische Gesetzgeber Euro-pens das Fortdauernde der morgenlandischen Ge-wohnheiten bis auf ihre Kleidcnracht u. s. w. Her-leiter — nicht sie allein machte ihnen das Alteheilig, sondern zehnfach mehr die Ehrfurcht für die,die ihnen solches zugecrbet. Wir haben in unfernhöflichen, flüchtigen Sitten kaum einen Begriffmehr von dem tiefen Gefühl der Morgenlander fürihre Vater und Vorfahren: von dem innigen Fa-miliengeist , der in ihren Hausern und Stammenlebte: von der Anbetung vor dem Ansehen der

Greise, und der Urgeschlechtcr — kaum einen flüch-tigen Begriff mehr! Mit welcher Heiligkeit wurdenalso Gewohnheiten und Gebrauche in Familien her-abgecrbet! Heilig, wie väterliche Testamente, undtausendmal heiliger, als die späteren politischenGesetze, die der schlaffe Eommentar dieser Ursitten,die ein schwerfälliges Klcid, eine Decke der Norh-wendigkeit um den lebenden nackten Körper vonNarionalcharaktcr wurden, der in diesem Ursprüng-lichen ewiger Gewohnheiten lebte. Das war die