des Menschengeschlechts. 827
schweigende mächtige Zauberstimme der Tobten ausihren Gräbern, womit sie Jahrhunderte hin ihreGeschlechter regierten: und von Seiten dieser dieewigen Steine und Altäre, auf denen sie denSchatten ihrer Vater opferten. Solche heilige,ewige Sitte war der Sabbath. Nicht blos ihreVater und Stammväter, Gott selbst, der Urvaterihres Geschlechts, hatte ihn im Anfänge der Weltgefeiert und für ewige Geschlechter geheiligt! Wehedem Missethater also, der ihn entheiligte: erschmähet nicht blos die Schatten seiner Väter: erlästert selbst seinen Gott —>
Denn er spricht zu ihm: Sey ferne von mir!
Mir gefallt sie nicht, deine Stiftung!
Und so wurde, auch noch im spätem MosaischenGesetze die offenbare Sabbakhsschändung, als eineLästerung Gottes, mit dem Tode bestraft! Denn„Gott hatte an diesem Tage geruhet," wie es derGesetzgeber, der dies uralte Herkommen zur positi-ven Verordnung machte, immer einscharst. Gottim Anfänge der Welt hatte ihn verordnet: ewigeReihen von Vätern und Söhnen und Enkeln hat-ten ihn gefeiert! er ist das heiligste urälteste Erb-stück unsers Geschlechts. Nun ists weltbekannt,wie solche alte Gewohnheiten, die fortgccrbt werdensollten, auf die Nachwelt verewigt wurden? durchTraditionen! Und, daß diese angenehmer würdenund unverfälschter blieben, durch Lieder und Ge-sänge. Das war die Stimme der Vorwclt, die sosehr in den Ohren der ersten alten Zeiten schallte: