des Menschengeschlechts.
3-5
Dir slucht das Land, das seinen Rachen austhat,
Bon deinen Händen Brudcrblut zu trinken!
Das Feld wird dir nicht mehr seine Kräfte dar-reichen !
Die rührendsten Seufzer über das menschliche Elendund Kummer waren Bilder der Mühseligkeit, derSklaverei, der Arbeit:
Hat nicht der Mensch nur Herrendienst auf.Erden?
Sind seine Lage nicht wie eines Frohnkncchts?
Wie eines Knechts, der sich nach Schattensehnet?
Wie eines Sklaven, der auf Laglohn harret?
— So wende Gott! dein Antlitz! gieb ihm Feier-stunde !
Gönn' ihm, dem Frohnknechr, doch noch Abend-ruh !
So waren die tröstenden Bilder ihres Todes! Soihre Aussichten ins Reich der Schatten und in dieInseln der Glückseligkeit!
— Ruhig wirst du liegen und nicht auszittern!
Vekgeffend des Ungemachs,
Daran im Schlummer denkend, wie an sern-hinrauschende Wogen:
Nimmt dich, nach dem schwülen Mittag, kühle,selige Wohtlust!
So die Lieblingsbilder ihrer Propheten von einergoldnen Zeit, die sie mit aller Ruhe und Süßig-keit des Schäferlebens mahlen. Ja so endlich gardas große Sabbathjahr, das Moses, als ein Bildder Belohnung in seine Ackergcsetze mit einmischte,