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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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321
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des Menschengeschlechts. 32 t.

Nationalvvrstellungen aus ihrer Naturlehre; wassoll die kleine, kindische Unordnung in sieben Tage-werke, die doch offenbar dcr Plan des Ganzen ist?Gin Gedachtnißlied auf die Kasten! Ein Parallelis-mus von Tagewerken, dcr so viel Unwürdiges indas Große dcr Schöpfung bringt! war denn keineandre Abtheilung fürs Gedachnuß, kein andres re-gelmäßiges ScchSeck von Hieroglyphe möglich, wasGott nicht so erniedrigt? Er spricht nur, und eswird Licht! Das ist erhaben; und sehet! er arbeitetsechs Tage, betrachtet sein Werk jeden Abend,betrachtet am letzten Abende noch einmalAlles, muß als ein ermatteter Künstler amsiebenten Tage ruhen — ist das auch erhaben? istdas auch göttlich und dem Schöpfer der Weltgleich? — Nicht wieder eine kurze Abfertigungdurch ein zauberisch Gleichsam: „das ist nur so„gleichsam! es wird von Gott auf Mcnschenweise„geredet und muß auf gottwürdigc Art verstanden„werden!" denn das Gottwürdigc hatte der Dichterverstehen und in sein Gedicht legen sollen, so ver-stehen wirs ihm alle nach. Nun ist aber das Gan-ze seines Stücks auf diese Menschcnweise gebauet rer kann nicht deutlich genug seyn : „das war Abend!„das war Morgen! Ein Tag! wieder Ein Tag!"wiederholen: nicht genug die tägliche Besichtigungseines Gottes preisen: er laßt ihn offenbar sechsTage arbeiten, um ihm (das ist der Plan desWerks!) um ihm am siebenten Tage Handwerks-fcicr und einen Tag dcr Erholung zu geben — dasist klein! Und was man auch darüber aus einzel-nen Bildern und Gedächknißzwecken des GanzenHerders Werke i. SM, u. Lheol, VI» N