3i3 Zusätze zu der ältesten Urkunde
unbekannte Wasserlandcr, was hat der Ocean nichtfür schon entdeckte Wunder? Und was ist einemsinnlichen'Erdebürgcr seine Erde anders, als Landund Wasser?
Der Mensch, ein Thier der Erde! ich habewich schon über diese charakteristische Bestandheitdesselben erklärt, und sie wirds im Morgcnlandenoch augenscheinlicher. Ihrem ganzen ersten An-blick nach ist der Mensch — Erde ! ein Haufe vonLeim, in dem lebendiger Wind hauchet.
— Ein Bewohner der Hütten von LeimDie man schneller vertilgt, als Motten!
— Eine Blume, die aufgeht und verdorret,
Ein fliehender Schatten, der nie stille steht!
— Aus Leim gebildet,
In Staub wird er wieder verwandelt!
Du bist Erde und sollst zur Erde werden! Und dnsie nach ihrem Hirtenleben oder Ackerbau mit denThieren der Erde in beständigem Umgänge lebten,sich ihnen in so vielem so ähnlich fanden: so schäm-ten sich ihre Dichter und Weisen auch der Ver-gleichungen mit ihnen nicht: schämten sich nicht,von ihnen Weisheit zu lernen — Der Mensch warein Thier der Erde!
Aber auch Bild Gottes! und hier wende ichwich insonderheit nach Osten. Der verstümmelteLappländer, der affenmaßige Neger, das Nachtge-spenst vom Albinos und die Sandaustcr vom Neu-holländer würden vielleicht auf diese Denkart niegekommen fern; aber siebe den edlen, wohlaebilde-»en Morgenländer! Der Mann mit welcher Würde