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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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317
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des Menschengeschlechts. Zi?

So wandre er unter den heitern Horizont der Mor-genländer , wo Sonne und Mond und Sterne sie-benfach Heller glänzen ! er werde mit ihnen einSchäfer! schlafe und wache unter freiem Himmel!sehe ihren Lauf und Wiederkunft! er wird sie be-wundern! er wird sie als' herrschende Könige, dieseinen Zeiten und Früchten gebieten, betrachten:er wird sie anbeten!

Luft- und Wafserthicre sind ein Tagewerk —denn es ist dieselbe Parallele zwischen ihnen, wiezwischen Wasser und Luft! da fliegen die Fische mitFloßfedern und die Vögel schwimmen mir geflügel-ten Federn ; jene in einem Lickern, diese in einemdünner» Ocean. Sie zerschneiden ihn beide, undsegeln in Strömen und Wellen dahin: diese mitSchuppen, jene mit Federn bepanzert, beide mitallen Farben der Sonne geschmückt! Wer, wenn ereinen Ton sprach und zirkelnde Luftwellcn und daszurückprallende Echo hörte, fand sich nicht im Oce-an? Wer, wenn seine Lungen und Adern undSchweißlöcher Luft tranken, und Luft ausathmeten'— fand sich nicht in einem Ocean? Wer, wenner von Hitze zerfloß, und in Kalte zu Eise gefror— wer fand sich nicht in einem Ocean?

Wasser - und Erdthiere machen die Parallelezweier Tagewerke — Warum nicht? wer hat nochdib ganze Welt von Wasserthieren erkannt? unddas Fernglas zu denen erfunden, die in den Tiefendes Meers waten? Und was sind die, die zu uns-rer Höhe hinan streichen, anders, als Vögel, dieeinem hohen Felsbewohner erscheinen? und wie,wenn der von diesen Luststreichern auf die ganzenErdgeschlechter schließen wollte? Und auch ohne diese