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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
Entstehung
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315
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des Menschengeschlechts.

3,5

Und was ist sonach der große Luftraum unter die-sem feuchten Strahlen - Gewebe, als eine großeLeere, über die

Ers ist, der die Mitternacht ausbreitetUnd sein Gezelt ausspannet ohne Geholfen!

Aber die Wasser über der Veste? spotte nicht übereine Einfalt, aus der so viel Menschliches spricht!Wie schwer mußte cs werden, die Mechanik desRegens zu bemerken und sich zu erklären: mansähe Wolken in der Höhe und wußte nicht, wohersie kamen? sie goßen erfrischenden, erquickenden Re-gen und man genoß ihn aus der Hand des himm-lischen Vaters. Da war Ers also, der dort obendie Wasserschlauche füllete und zur Zeit der Nothausgoß: da betete zu ihm die darbende Armuth

und der lechzende Säugling und der ermattendeWandrer und der schmachtende Greis um Tropfenseiner Güte. Und sollte er, der Allmächtige, nichtdessen einen Vorrath haben? sollte es ihm fehlen,so viel geben zu können, als er will? Wie oft er-barmt er sich zur Zeit der Dürre und in der To-dcsnvth des Durstes plötzlich: mit einmal stehen daam unbewölkten Himmel volle Wolken, reicheSchätze seines Segens

Sie strömen herauf,

Das ist sichtbar der Ewige,

Der kommt!

Zürnest du Herr! weil Nacht dein Gewand ist?Diese Nacht ist Segen der Erde,

Sie kommt Erfrischung auszuschütte»

Ueber den stärkenden Halm,