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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
Entstehung
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des Menschengeschlechts. 3or

ein Strom ans der Ebne, rhetorisch oder historischoder prosaisch herunter: sic bricht sich: in kurzenSätzen, es sey Ausrufung oder Seufzer, Bild oderEmpfindung richtet sie sich, wie ein steiler Fels genHimmel: sie stirbt und kommt mit o.bgebrochnenSätzen wieder: es sey in spanischen Novellen oderin französischen Erzählungen, sie zersiückt den Pe-rioden, und so hören wir noch, wo sich so einAuftritt der freien menschlichen Seele äußert, nochjetzt, so selten es sey, in unserm gemeinen Lebenhören wir alsdann zerstückle poetische Gedankenäwjacni nisrnkra zaoetae; bis in Lehrsprüche undNathscl, in Charaktere und Fabeln, verfolgt sie diekurze, zerfallende Poesie.

Sobald nun über diese einzelnen Ausbrü-che von Bildern und Empfindungen etwas Kunst,Anordnung und Bildung kam: sobald sich die Mu-sik mit den Tönen des Herzens verband, und Tanzund Gesang mit dem aufstürmenden Jauchzen derFreude, sobald Harfe und Saitenspiel die Seelezu mäßigen anfieng, die in großen Bildern undGedanken aufflog; was in der Welt natürlicher,als chaß die einzelnen Ausbrüche der Seelegeordnet, geregelt, verbunden wurden?und welche Ordnung, welche Regel und Verbindungin der Welt war da natürlicher, ungekünstelter,einfältiger, als eben dieser Para llelismus?Zwei ist ja die leichteste Mensur: Zwei die leichteste,gefälligste Symmetrie in Gedanken, Bewegung,Rhythmus und Bau der Worte. Da entstand alsoder leichteste Tanz, zwei gegeneinander tanzendeEhöre: die leichteste Symmetrie der Gedanke» ^