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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 296

stemen, folgte sie nur dem Genie des Stücks, derSprache, der Nation, der Weltgegend; verließesich auf keine Winkelstützen, würde aber auch durchkeine Seitenblicke gehindert: suchte Alles in ihrerUrkunde auf, hatte aber weder Lust und Ursache,ein Jota mehr in ihr zu finden, als sie hat.Wenn neun und neunzig Abwege irre führen; soll-te darum der Weg zur simpeln Wahrheit nicht derhundecste sei)» können? und wie, wenn der leicht-ste wäre?

Es ist für mich unbegreiflich, wie alle Augen,die über diesem Stück in so viel Jahrhundertenund Nationen gewesen, einen Plan haben überse-hen können, zu dem man gewiß Nichts mehr, alsAugen nöthig hat, und der so wichtig ist, daß eruns ohne alle physische und dogmatische Tafeln ge-rade an der anschaulichen Sache fest halt. Ich ha-be nicht auf die Spur kommen können, daß ihnjemand vor mir entwickelt; es sollte mich aber wun-dern, wenn ihn jemand nach mir übersehen oderverwerfen könnte.

Sieben Abteilungen sind: das ist hörbar.

Sie schließen alle mit der Kadenz, so ward derAbend! so ward der Morgen! sie werdenAlte als Tage gezahlt: sie haben Alle, jeder eineinziges Hauptbild diese Hauptbilder der Tag-werke nun, als Hieroglyphen, zusammengehalten,und sie geben die offenbarste Symmetrie, den sicht-