296 Zusätze zu der ältesten Urkunde
bürsten orientalischen Parallelismus. Das ersteTagewerk geht voran: Licht! die prächtige Pfortezum ganzen Gedichte — und nun strecken sich zubeiden Seiten Flügel. Das zweite Tagwerk ordnetso den Fußboden Gottes, wie das dritte den Fuß-boden der Menschen: jener aus den Wassern des-Himmels, dieser aus den Wassern der Erde: jenerbekommt den Namen Höhe, dieser Niedriges!Offenbarer kann nichts seyn und ich schreibe also,ohne Hieroglyphen mahlen zu wollen, hin:
I.
II. III.
Das vierte Tagwerk, die Schöpfung der Gestir-ne, so groß und edel, als das erste nur seyn konn-te, steht wieder allein in der Mitte, wie ein neuerPallast des Lichts: und das fünfte und sechstewird Parallele. Jenes bevölkert so das Wasserund die Luft, wie dies die Erde; jenes segnetso seine nassen und flüchtigen, wie dies seine irdi-schen Bewohner.
IV.
V. VI.
Nun kommt der siebente Tag nach, gleichsam dasAllerheiligste des ganzen Gebäudes: Ruhe Got-tes, Feier, Sabbakh. Die ganze symmetrischeStruktur ist also so sichtbar, als nur eine pindari-sche Strophe, Antisirophe und Epode seyn kann: