SZ4 Zusätze zu der ältesten Urkunde
.Widersprich dir, so viel du willst — du bist keinerWiderrede mehr werth.
Was ists gewesen, was auch bei Auslegungdieses Stücks die Scharfsinnigsten der Neuern sooft verführt hat, ihre Talente, Zeit und Mühe zuverlieren, als. eben die dogmatische Schulform?Sie, die ja alles dogmatisch nehmen wollte, unddoch sähe, daß ohne Schande ihrer selbst nicht al-les dem Buchstaben nach genommen werden könn-te ; sie verführte so viel gute Köpfe, aus Nothund Bedrangniß bald philosophische Rettungen,bald physische Hypothesen, bald mystische Traume,bald chronologische Tabellen der Tage, bald philo-logische Wort-Verdrehungen auszugrübeln, um sich,die dogmatische Methode bei Ehren zu erhalten.So hat man den menschlichen Verstand gefesselt,und in unwürdigen Staub geworfen. Kaum wag.tens im vorigen und im Anfänge dieses Jahrhun-derts ein Paar der verdientesten Critiker, die erstenEapitel der Bibel Poesie zu nennen, und liessen eSbei dem Nennen. Zu unsern Zeiten har jemanddiesen Namen wiederholt; aber wieder nur als Na-me, und die Erklärung selbst, die dies Stück inalle sein Nationallicht setzte, — die soll noch kom-men !
Und natürlicher Weise wäre dies doch die ein-fachste, ungezwungenste Erklärung, die blos durchihre Darstellung sich den Unparlheiischen empfähle.Sie bliebe von Anfänge bis zu Ende einen, Haupt-augenmerke treu, ohne sich über Einzelheiten zumartern; frei von physischen oder dogmatischen Sy-