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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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286 Zusätze zu der ältesten Urkunde

Schwäche gezeigt, als über den Anfang der WegeGottes. Und darf ich mein Bekenntniß thun, daßich für die Befriedigung meines Geistes in diesemganzen Occan von Erklärungen noch nichts, durch-aus nichts Vollständiges gefunden habe? Und solltees nicht außer mir Aufrichtige geben, die ein Glei-ches sagen müßcn?

Hier sind einige Hauptgründe, warum manin einer so langen Strecke nicht von Jahren, son-dern von Jahrhunderten und Jahrtausenden, war-rum man in einer so großen Weite von Ländern,Völkern, Nationen und Religionen, die dies Stückvor sich gehabt warum man endlich bei einer sogroßen Menge von Gelehrsamkeit, Wissenschaft undKenntnissen, noch meistens so unglücklich hat seynkönnen!

Zuerst hat es wohl der unselige Plan gemachtin diesem so genannten Moses einen, ja den größ-ten , Naturkundiger zu finden: und da man den

in ihm erwartete, so hatte jedes Zeitalter, jedeNation , jede Schule, jeder eigendenkende Kopf dieWuth, sein eignes System der Physik in ihm an-zutreffen. Mein Gott also, welche Mühe! welchenScharfsinn! welchen Schöpfunqsgeist hat man be-wiesen , mit den Worten unsrer Urkunde die Welt,jeder nach seinem Plan zu hauen! der aus Ato-men, der aus Feuerrheilchen, der aus Wasser, dernach Kräften der Bewegung, durch Engel, durchKometen ich könnte nicht endigen, wenn ichalle Systeme und Hypothesen hecerzählen sollte:der Leser, der sie nicht kennet, kann sie unmöglichin der Menge vermuthcn, in der er sie finden