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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
Entstehung
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des Men sehe »geschieh cts. 285

scheu am andern Tage! Nachdem der arbeitendeWerkmeister sich den ganzen Tag mit Thieren er-müdet : so kommt ihm noch zur Abendfeier der Ge-danke ein,lasset uns Menschen machen!" Unddas ganze Augenmerk Gottes, zufolge dieses Stücks,die Krone der ganzen Schöpfung, wird das letzteSpiel der ermattenden Hand? Und denn überhauptwelche Folge, welche Proportion zwischen den Tag-werken? Welcher kleine, elende Plan der Schö-pfung der Welt, der Alles auf das verschwindendeGeschöpf, den Menschen, bezieht; der auf Wort-spielen , Benennungen, und Anschaulichkeiten ein-hcrgeht o wenn je ein Baumeister so bauenwürde!'

Alles dies ist von einer gewissen Seite ganzwahr; ja ich erkläre mich hiemit, daß ich die mei-sten dieser Einwürfe, auf die Art, wie man sichbisher dabei genommen, noch völlig für unwidcrlegterkenne. Ich weiß, wie viel physische, metaphysi-sche, chronologische, dogmatische, philologische,mystische und sogar historische Systeme und Hypo-thesen man auf diesen Schöpfungs-Bericht gebauethat: jeder weiß es, wie ich, daß dies ganze Stückhindurch kein Wort, keine Sylbe, ja fast keinBuchstabe, und kein Raum zwischen zween Buch-staben zu finden ist, der nicht zu einer Reihe vonTräumen,' Erfindungen und Erklärungen Anlassgegeben: jeder weiß es, wie ich, daß über dies

Eine so genannte Kapitel, eine Bibliothek von ei-nigen tausend Büchern gemacht werden könnte, unddaß der menschliche Verstand sich über nichts sssehr angegriffen, und über Nichts so sehr seine