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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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28c» Zusätze zu der ältesten Urkunde

seines Geschlechts, dies Göttliche in der Menschheitnicht in sich fühlet!

Herr , wenn ich deiner Hände Werk, die Himmel

Wenn ich de» Mond und die Sterne sehe, diedu gemocht hast

Was ist der Mensch, daß du so an ihn ge-dachtest?

Daß du dich sein so unterscheidend annahmst?

Fast hast du ja ihn, den Dürftigen! deinen Göt-tern gleich gemacht

Da steht er! mit Würde und Schönheit gekrä-nkt

Und so schuf Gott, zu seinem Bilde, jedes nachseiner Bestimmung und Art, zwei Geschlechter

Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde

In der Aehnlichkeit Gottes schuf er ihn!

Ein Mann und ein Weib!

Ein Ebenbild von Würde und Hoheit! Eins vonSchönheit und Reizen!

Und wird dieser Vorzug nicht auch außer ihmherrlich werden? Allerdings! Der ihm Aehnlicheward auch im Reich der Wesen zu seinem Bilde.-Man höre den segnenden Vater:

Und Gott segnete sie und sprach:

Seyd fruchtbar, mehret euch und er-füllet die Erde,

Machet sie euch unterwürfig undherrschet

Ueber Fisch im Meer, über Vögel un-ter dem Himmel,