28c» Zusätze zu der ältesten Urkunde
seines Geschlechts, dies Göttliche in der Menschheitnicht in sich fühlet!
Herr , wenn ich deiner Hände Werk, die Himmel
Wenn ich de» Mond und die Sterne sehe, diedu gemocht hast —
Was ist der Mensch, daß du so an ihn ge-dachtest?
Daß du dich sein so unterscheidend annahmst?
Fast hast du ja ihn, den Dürftigen! deinen Göt-tern gleich gemacht
Da steht er! mit Würde und Schönheit gekrä-nkt —
Und so schuf Gott, zu seinem Bilde, jedes nachseiner Bestimmung und Art, zwei Geschlechter
Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde
In der Aehnlichkeit Gottes schuf er ihn!
Ein Mann und ein Weib! —
Ein Ebenbild von Würde und Hoheit! Eins vonSchönheit und Reizen!
Und wird dieser Vorzug nicht auch außer ihmherrlich werden? Allerdings! Der ihm Aehnlicheward auch im Reich der Wesen zu seinem Bilde.-Man höre den segnenden Vater:
Und Gott segnete sie und sprach:
Seyd fruchtbar, mehret euch und er-füllet die Erde,
Machet sie euch unterwürfig undherrschet
Ueber Fisch im Meer, über Vögel un-ter dem Himmel,