des Menschengeschlechts.
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Uebcr alles Lebendige, was sich aufder Erde bewegt.
Da ist nun der herrschende ErdGott. So wie nichtblos nach morgenlandischen, sondern nach allen Be-griffen der uralten Welt, Macht, Herrschaft, wirk-same Allgewalt, Hauptvorzüge der Götter undHelden waren: so übertragt auch hier der schaffendeUnsichtbare seinem Liebling die sichtbare Herrschaftund Statthalterschaft in Lust, Meer und Erde.Wie der Himmel der Fußboden Gottes, so wirdder Erdboden sein Reiff).
Gott, du hast ihn zum Herrn gemacht über allesWerk deiner Hände!
Alles hast du ihm zu Füßen gelegt.
Ihm dienen Schaafe und Ochsen:
Er zähmet das Wild
Er herrschet über Böget der Luft und Fische desMeers
Und was sich im Meere reget.-
Sehet da also die Natur und die Bestimmung desMenschen! daß er ein waltender Gott sey in sei-nem Reiche. An Dürftigkeit ist er ein Thier derErde; aber an Bildung und Vernunft, an Be-schäftigungen und Empfindung der Elohim Einer!Sein Daseyn ist, zu herrschen, mit einem Plander Vollkommenheit in seiner Seele, zu verändern,umzuschaffcn, zu veredeln, und in einem kleinenKreise zu vervollkommnen. An Wirksamkeit, anWissenschaft, an Kunst und Erfindung wird erein nachahmcndcr Gott sepn, ein zweiter Schöpfer.Aber dieser sichtbare Gott bedarf auch Speise: dabekommt er ein neues Reich, der Krauter, Pflan-