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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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278
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^8 Zusätze zu der ältesten Urkunde

und endlich, da sich Alles verdarb, gar Sinnbildervon wirkenden göttlichen Eigenschaften in ihnenverehrte. O Mensch, die grausam vornehme Na-turlehre ist nicht immer gewesen, daß die ThiereNichts als empfindungslose Maschinen, und derMensch der einzige Liebling Gottes, das einzigeGenießende sev im allweiten Reiche der Schöpfung!Nein, der Mensch, das erste Geschöpf Gottes,fand sich unter Thicrcn des Feldes gedenke andeinen Ursprung!

Thier unter Thicren! aber der Mensch istein göttlich geadeltes Thier! ein Bild der Elohim!ein irdischer sichtbarer Gott der Thiere! ist dieserUnterschied nicht größer als durch eigne Elasten undTage? Zuerst berarhschlagt sich über ihn der Schö-pfer und er berathschlage sich nun, wie? undmit wem er wolle? Der Zweck, der adelnde Vorzugdes zu schaffenden Geschöpfs leuchtet unwidersprech-lich aus dieser Rathschließung hervor. So spracher nie zu sich selbst, da er Sonnen und Gestirne,nie, da er Krauter und Baume, nie, da er denWalisisch und den Elephanten erschuf; nur hierkrönet er ganz nach vollbrachter Schöpfung seinWerk mit dem Meisterstück seiner Hand demMenschen! Sep's, daß er sich gleichsam aufmuntre,um seine so gute Schöpfung noch so würdig zu be-schließen , oder sep's, daß es gleichsam Berath-schlagung mit sich selbst und das letzte Wohlan!und der Ausbruch des werdenden Gedanken sep,der Zunder in der Seele fand- es ist immer das"Wort, was den Menschen, vor allen Geschöpfen dersinnlichen Schöpfung adelt.