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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 277

belebt, als Elephant daher so stiegen mit ein-mal unzählige Stimmen zum Schöpfer empor!"

Und Gott sprach:

Lasset uns Menschen machen, zu u n»serm Bilde,

Sie machen zu uns Aehnlichen!

Herrschend über Fische des MeerS undVögel des Himmels

N e b e r v i e r ß i g e L h i e r e u n d über dieganze Erd', und was aufihr kriechet.

Und Gott schuf de »Menschen zu seinemBilde

Zum Bilde Gottes schuf er ihn,

Einen Mann und Ein Weib!

Der Mensch unter den Thieren der Erde! ein edlerZug der galten morgcnlandischen Einfalt! Er ausErde gebauet, von der Erde sich nährend, in Erdezerfallend was ist ec, als ein Thier der Erde?Ort, Bestandtheile seines Körpers, Instinkte derSeele, Lebensalter, Nothdürftigkeiten, Schmerzund Vergnügen, Fortpflanzung und Ende alleshat er mit den Thieren gemein; wie wollte er seinGeschlecht verkennen? O es gab Zeiten, wo diesnoch der Glaube des Menschengeschlechts war! woman diese Verwandtschaft noch natürlicher anerkann-te, und sich gleichsam an charakteristischer Bestand-heit unter den Thieren der Erde fand wo manmit diesen seinen unedeln Brüdern noch naher um-gieng, ihre Natur und Art anschaucnder erkannte,von ihnen Künste und Geschicklichkeiten lernte,Weisheitssprüchc aus ihrem Munde und Betragendichtete, mit ihnen fühlte, empfand, und genoß,