ihnen bald ein großes weitauögcbreitetes Zoll, baldein blaues, festes Gewölbe, bald der FußbodenGottes und seiner Donnerwagcn; da priesen alsodie Dichter:
Den, der den Himmel ohne Gehulfen außdehnet,Der ihn, wie einen Teppich, zum Zelte spannet»
Da priesen sie den —
Der auf die Wolken trittUnd sie fest findet, wie einen gezogenen Spie-gel — u. s. f.
Aber nun sage man: wie diese Ausbreitung, die-ser Teppich, oder dieser Fußboden Gottes zwischenWassern und Wassern ruhe? Die Wolken? WelcheVergleichung zwischen ihnen und einem Meer, wasnoch die ganze Erde bedecket, was noch auf ihrerganzen Oberfläche fluchet? Sie, kleine Schlauche,kleine Dünste, einer Hand breit, und unten einOcean! Doch wie unten? Sind sie denn über derVeste? sind sie nicht eben auch, nach allen morgen-ländischen Bildern, unter dem Fußboden Gottes?Und was ist denn nun dies Tagewerk, da Gottausdrücklich eine Ausbreitung in der Mitte derWasser, zur Abtheilung zwischen Wassern undWassern, ausdrücklich zwischen Wassern über undunter dieser Ausbreitung macht? Wenn wir nichtspielen, oder selbst Wasser in die Augen streuenwollen, so erklären hier die Wolken Nichts, undich glaube das Tagewerk bisher fast unerklärt.
Ein Schritt weiter in die poetische Naturlehre-er Morgenländer wirds erklären. Was sind die