des Menschengeschlechts. 25 g
Dass diese dem ersten Anblick nach wohl einsinnliches Bild der Ausbreitung/ der Ausdehnungsei), braucht keines Beweises : welch Volk, welcherDichter hat wohl daher nicht große Maase der Höheund Breite und Entfernung genommen?
So hoch der Himmel über der Erd' ist:
So hoch gehn Gottes Gedanken über Gedankender Menschen!
--Denkst du, was Gort erforschet zu entdecken,
Und das Maas des Allerhöchste» auszufinden?Höhen des Himmels sinds: was willst du machen?Ein Abgrund, tiefer als die Hölle: was willstdu erkennen?
Ein Maas, langer als die Erde,
Breirer, als das Meer!
Was hatte der eingeschränkte, sinnliche Verstanddes Menschen, der zwischen Erde und Himmelschwebt, für größere Bilder der Ausdehnung?
Ab.er das Bild uniers Dichters sagt mehr undetwas anders. Eine Ausbreitung, ein Fußbodenzwischen Wassern und Wassern, welches ist das?Hier nehme man die morgenlandische Mythologie,oder Mythische Naturlehre zu Hülse. Da ihnen inden uraltesten Zeiten die wahre Beschaffenheit derLuft, des Dunstkreises und der Zubereitung desRegens, Hagels, Schnees, der Wolken, des Don-ners und Blitzes unbekannt, oder noch nicht so be-kannt war, wie uns: da schuf sich also ihr begei-stertes bildervolles Auge eine Welt, wie sie sie sahen,
oder zu sehen glaubten. Da ward der Himmel
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