des Menschengeschlechts. 26c
Wasser, die bei ihnen noch oft von Regen undWolken unterschieden werden? die großen Wasser,auf denen der Donncrwagen Gottes gehet? dieWasser oben im Himmel, die ihn noch außer demSchnee, dem Hagel und den Wolken loben? dieWasser, mit denen er seinen Himmel gcwölbet,für die er seine Fenster des Himmels aufthut? dieWasser, die seine verborgnen Abgründe und Schatz-kammern sind? Spuren genug, daß die Morgen-länder noch über dem Himmel, als dem FußbodenGottes, Meere und große Behaltnißc des NegcnSgeglaubt, Vorrathshauser, die der Allmächtige zurZeit der Dürre noch in seiner Gewalt habe, dieErde zu erquicken. Der weite Himmel war überihnen, die Residenz Gottes, und da sic diesen, denSchöpfer und Vater der Welt, mit der Hervor-bringung , Erhaltung und Regierung des WeltAllsbeschäftigten: so gaben sie ihm in seinen Himmelallen Vorrath, den er brauchte. Da war ein Land,wo das Licht wohnet, und ein ander Land derFinsterniß: da waren Schatzkammern des Schneesund ein Zeughaus des Hagels —
Den ich auf die Zeit, wenn Feinde sind,
Auf den Lag der Schlacht und des Krieges beir,gelegt habe.
Da waren also auch Vorralhshäuser des Regens,dem er in Wolkenbrüchc Canäle machte, daß csüber Lander ohne Einwohner regnet —
Ueber Wüsten, in denen kein Sterblicher istUm die tiefste Einöde zu sättigenUnd Gras und Krauter aus ihr hervorspricßcn zulassen.