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des Menschengeschlechts.
Des Tages siegle» sie alle sich ein:
Und kennen daS Licht nicht»
Siehe! nun bist dn der Unglückliche, den dieMorgenlander so oft schildern:
-Schreckenstöne schallen in deinen Ohren
Dich überfällt der Verwüster
Hoffe auf keine Rückkehr aus der Finsterniß.
Von den Warlen der Berge lauret das Schwertauf dich:
Du irrest flüchtig umher, die Speise der Raub-vögel,
Alle deine Ausgange sind vermauret:
Alle deine Wege mit Finsterniß bedeckt!
Und nun erhöhe dir noch dies natürliche Grau-en und diese würklichen Gefahren der Finsternißmit allen Schreckbildern der phantasierenden mor-genländifchcn Einbildungskraft, die von Kindheitauf in ihre Seele geprägt waren: erhöhe deineFurcht mit allem Schauderhaften magischer Kräfte,Verwünschungen, Zaubereien, Beschwörungen undnächtlichen Untharen: setze dich in das Gefühl, inwelches dich z. B> ein Shakespear zu setzen vermag,wenn er bei Mitternacht die unmenschlichste, schreck-lichste That vollbringen laßt: „Es ist nun Mitter-nacht, die Zeit, wo Zauberer und Unholden hinter,,dem Vorhänge der Finsterniß ihre abscheulichen„Künste treiben; die Zeit, wo Kirchhöfe ihre Tod-„ten auslassen, und die Hölle selbst verpestete Seu-„chen in die Oberwelt ausdünstet. Nun könnt'„ich heißes Blut trinken, und Dinge thun, vor„deren Anblick der bessere Tag zurückschauderte." —— Oder wenn sein Macbeth voll Königsmord den