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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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250
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s5» Zusätze zu der ältesten Urkunde

Mit diesem grauscnden, schreckenden Eindruck,mahlt er die Erde als eine mit Finsterniß bedeckteSee! Ewige Dunkelheit ruht auf ihrem Abgründe

-L» dem wüsten Bezirk der ungefchaffenen

Erde

Herrscht die Mitternacht ewig einsiedlerisch.

Dunkel und Wolken

Fliesen von ihr, wie ein sinkendes Meer, unauf-hörlich herunler.

Das ist jene alte ewige Nacht, jenes fürchter-liche Dunkel, in welches der fluchende Hiob seinenGeburtstag verwünschet:*) sic wird in unserm Ge-dicht noch grausender, ein kalter Wind, ein Nacht-geist schwebt auf diesen schwarzen Gewässern:er rauscht, er schaudert uns durch. Wer je aufdem Meer in einer dunkeln, kühlen, schaudervol-lcn Nacht diese Scene selbst erlebt hat: der wirdsauch lebendig fühlen, wenn

-Mitternächtlicher Sturmwind

Unaufhaltsam dahinbraus't: die Schrecknisse Gottes

Rauschen auf seinen verderbenden Flügeln: dieöde Verwüstung

Bleibt ungestalt im erschütterten Abgrund hinterihm liegen!

lebendig fühlen, wenn hier der Hauch, der Wind,der Geist Gottes sich auf den Tiefen der ewigenNacht wälzt!

Er, der Geist des Himmels,

Welcher von der Winde Bahn

*) Hiob Kap. 3.