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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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251
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des Menschengeschlechts. s5r

Auf die Fluthen sichNiedcrsenkt

Wie er über Wogen wandeltFühlet ihn der Ocean,

Gährt empor!

Der kalte nächtliche Wind, in dem das durch,schauderte Gefühl so gern die Nahe, die Gegen-wart Gottes empfindet:

Mit heiligem Schauer

Fühl' ich das Wehn

Hier ist das Rauschen der Lüfte.

Es hieß sie wehen und rauschenDer Ewige !

Wo sie wehen und rauschenIst der Ewige!

Nahe Gottes also! der Herr ist nahe: erwandelt auf den Flügeln der Nacht heran: himm-lischer Hauch ist der Bote seiner Gegenwartwas wird geschehen? werden wir ihn sehen? werdenwir ihn hören?

Gott sprach: Sey Licht!

Und's ward Licht!

Welche Stille! welche erhabne Größe! EinHeide, der beste theoretische Lehrer des Erhabenen,der in diesen Sachen ganz fremde war , hat sie ge-fühlt und bewundert; du wirst sie mehr, als er,bewundern können, wenn du sie in ihrem Zusam-menhänge und in ihrer Sprache fühltest. Stelledich in jene fürchterliche, dunkle Nacht hin, in jeneleere Wüste, wo Finstcrniß auf dem Abgrunde lag,und lebender Nachthauch die Wogen durchwühltc