des Menschengeschlechts. s5r
Auf die Fluthen sichNiedcrsenkt —
Wie er über Wogen wandeltFühlet ihn der Ocean,
Gährt empor! — —
Der kalte nächtliche Wind, in dem das durch,schauderte Gefühl so gern die Nahe, die Gegen-wart Gottes empfindet:
— Mit heiligem Schauer
Fühl' ich das Wehn
Hier ist das Rauschen der Lüfte.
Es hieß sie wehen und rauschenDer Ewige !
Wo sie wehen und rauschenIst der Ewige!
Nahe Gottes also! der Herr ist nahe: erwandelt auf den Flügeln der Nacht heran: himm-lischer Hauch ist der Bote seiner Gegenwart —was wird geschehen? werden wir ihn sehen? werdenwir ihn hören?
Gott sprach: Sey Licht!
Und's ward Licht!
Welche Stille! welche erhabne Größe! EinHeide, der beste theoretische Lehrer des Erhabenen,der in diesen Sachen ganz fremde war , hat sie ge-fühlt und bewundert; du wirst sie mehr, als er,bewundern können, wenn du sie in ihrem Zusam-menhänge und in ihrer Sprache fühltest. Stelledich in jene fürchterliche, dunkle Nacht hin, in jeneleere Wüste, wo Finstcrniß auf dem Abgrunde lag,und lebender Nachthauch die Wogen durchwühltc