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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 2^9

seinem Gesmigc sagte:Wer ihn, als einen Pal-last, zu bauen begönne, der setze güldne Säulenzum fesicrrichtcten Eingänge: er beginne den An-fang vortreflich!" Was dieser Dichter sagte, dasthut der unsrige: so beginnet, so schließet er den

Gesang,wenn Gott Erd' und Himmel vollendet!"Wer kann noch zweifeln? Wer kann noch deuten?der Eingang, die Aufschrift, die Ankündigung istda: wie wird der erste Blick in diese SchöpfungGottes seyn?

Dunkel und schaudervoll. Der Gesang rolltfort, nach der Weise solcher uralten Lieder: die

letzten Worte werden die ersten: kein Himmel istnoch:

Und die Erde war wüst und leer:Finster niß lag auf Tiefen des Was-sers

Und der Hauch Gottes webte dieLiefen:

Meine Uebersezung, bleibt dem Eindrücke weitnach, den dieser erste Blick in die ungeschaffneSchöpfung nach der Ursprache machen soll. DerDichter findet die ewige Erde, gestaltlos, eine wü-ste Leere, die den Eindruck des schrecklichen Grau-sens macht, wenn wir in ein Thohu Vabohis*)treten.

Traurige Wüsten

Aor uns in entsetzlichem Dunkel, unbildsam und öde!

*) Wüste und Leere.