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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 2^7

nee sein selbst, ein Sänger von Thaten, die ernicht verrichtet, aber vor seinen Weibern verrichtenzu können glaubte, und also schon verrichtet hatte ihr Dichter, euer Vatcr!

Könnte man nicht über die wenigen Worte,die Geschichte sind, einen liefern Roman der Er-findung der Künste und Entwickelung des Men-schengeschlechts schreiben, als so viel große Geisterüber die sieben Könige von Rom, die vier goldncnZeitalter und Fakkardins versucht haben? Und doch,wie wenige würden cs glauben, daß die Wurzeldes Allen Fluch und schreiender Brudermord ausdem Rachen der großen Mutter sey, die uns nurunwillig tragt. Im Lande des Elends sind dieschönen und häßlichen Künste erfunden, Musik undSchwert. Furcht und Gram zu betäuben, die in-nerlich wüthcn, Schminke für blasse Wangen, undDünge einer verfluchten Erde. Das weiße Zeltumspännet den gcbohrnen Flüchtling, daß er sichglücklich wahne und Haus und Eigenthum träume:das Panier der Ehre fliegt über die niedrigsten,zum Tode gcbohrnen und zum Tode versesscltcnSklaven: Vielweiberei, Wollusttanz und Helden-gesang vermummen den feigen, schwachen, entnerv-ten Greis der sich aber Jüngling träumet, undalso tief vermummet ist. Dies erste Menschcnge-dicht war Gesang sein selbst und Trotz gegen denenlübrigtcn Gott mit Anstand.*) Es brachte sei-

*) Er hob den Bann Gottes auf und trat in Schwerts-ban», Die Sage Zosephus, daß Kain das erste