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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aeltcste Urkunde

hebt Lamech den Fluch und Schutz Gottes auf sei-nen Gott in der Hand, das Schwert!

Auch hier ganz, ganz die Geschichte der Mensch-heit! Ihr schönen Künste, ihr Werkzeuge der Uep-pigkcit, des Schmucks und Trotzes, was hat eucha'S die liebe -Noth erfunden ? die harte eiserne Noch !das Bedürfnis! - Ein Land des Fluchs bewohnetihr und braucht Sicheln, irret unstät und flüchtigumher und fliegt mit Zelten und Panieren, derMörder in euch rufet, und ihr trotzt mit blinkendenWaffen. Minerva gab ihrem Volke ein dürresLand, selbst der Oclbaum sproßte nur durch sdicGüte ihrer Lanze hervor: ein desto feineres Volk,gebohrnc schöne Geister im Lande des Elends spros-seten mit. kaugrsrtas äururn onua astinAsni IsrZitor venter. Doch freilich nur bei ei-nem Geschlcchte, wie Kains war, konnte die Nothalso erfinden: keim- und saftvoll, stark und langenLebens, in gepflanzter Gesellschaft, zu der derStammvater selbst den Grundstein legte dabrachen, auch nur im siebenten Glicde, die Früchtehervor. Der Fluch, allein zu scyn, war in Ge-sellschaft, der Fluch der Unflätigkeit in Lust umherzu wandern, Trauer in Saikcnspiel, böses Gewis-sen in Hcldenmuth verwandelt. Zwei Weiberbrachten mehr Verschiedenheit, Reiz, Lust und Re-ge ins Geschlecht, als Eine: die Tochter half, wasdie Mütter nicht konnten, und die Blume desmenschlichen WitzcS und der schaffenden Seelenkraf-te, die Dichtkunst, umschlang alles, krönte Alles.Der erste Dichter in der Welt war ein ver-jüngter Greis, ein Held in Worten, ein Lobred-