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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts.

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scn. Nicht wahr? wenn du Gutes thust, so darfstdu empor schauen eS ist die erste und ewigeKindeserfahrung: merket es Eltern! Kinder sühlets.Die einfältigste , mächtigste Probe, was euer Herzsaget, wie ihr seyd? wie ihr jetzt seyo? wie ihr indem Geschäfte, gegen den seyd? wie ihr gegen Gottund Menschen seyd? gut oder böse. Die ewigeLehre des lautersten Gottes - und Menschensohns,Jesu, und seines Nachbildes, Johannes, war:Das ist das Gericht, daß Licht in der Welt ist,,,und Menschen das Licht fliehen. Wer Arges thut,muß lichtscheu seyn, und darf nicht ans Licht,sonst werden seine Werke von jedes Bessern Blickegestraft. Wer aber Wahrheit thut, der kommtans Licht, daß seine Werke offenbar werden: dennwarum sollten sie's nicht? sie sind in Gott ge-than. Gott ist Licht, und in ihm keine Finster-niß. So wir sagen, daß wir Gemeinschaft mitihm haben, und wandeln im Finsterniß, so lügenwir; so wir aber im Licht wandeln, so haben wirauch Gemeinschaft unter einander. Und das istdie Freudigkeit, die wir haben zu ihm, daß unsunser Herz nicht verdammet, und daß wir nichtzu Schanden werden vor seinem Angesichte."Siehe da, das erste Kindesgebot Gottes: wenn duGutes thust, darfst du empor schauen.

Thust du aber nicht gut: da liegt der Löwe^)

*) Merkwürdig ists, daß hier die Sünde

gar masoul. gebraucht wird, um in als

Wild oder Löwe dargestellt zu werden, (s. d. vor.Amncrk.) und ja keinen Mißverstand zu erregen.