Aelteste Urkunde
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„daß. deine Hütte frey sey" — Konnte Kain, derJüngling, der Ackermann, der Erstgebohrne, treffen-der, väterlicher gewarnt werden, als also?
Von seinem Antlitz gehet Gott aus, und tbntihm kein Unrecht. Ich höre das Schnauben deinerNase: dein Blick liegt zur Erde: Kain, was istdir? hältst du dich von mir beledigt? — Ein edlerJüngling (börets Eltern! hörets Jünglinge undKinder!) trägt sein Gesicht empor: im offenenSpiegel seines Antlitzes schwebt die reine offeneSeele.
Dies erste Vaterwort Gottes an den Erstgebohr-nen menschlicher Söhne, war Physiognomie; Frageder Seele vom Antlitz, Bildung des Antlitzes in ei-ner guten Seele. Hörets Eltern, hörets Kinder,der unverdeckbare, untrügliche Spiegel ist vor euch.Er kann euch — ein Angesicht Gottes — glänzenund die Güte eures Herzens, wie die Sonne amHimmel, predigen; oder ihr könnet ihn trüben,
zum Abgrund trüben, zur Erde Hinwersen, verlie-ren das Antlitz Gottes und ein zerbrochener, mür-ber, gestaltloser, schlammiger Staubklos werden. voll Spuren des Ganges der Würmer. Verbergtdie Glut in eurem Herzen: das Schnauben eurerNase vercäth euch! — „Warum schnaubest du„Kain, und schlägst dein Antlitz zu Boden!" Keintrügender, trügbarer Mensch; der Menschenbilderund Nierenprüser sprach also. —
, Nicht also? wenn du Gutes thust, so darfstdu die Augen cm^er heben — tief ist er in Kin-des Herzen, entfaltets und läßt es selbst darinn le-