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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. ig3

und führest mich zum frischen Wasser, erquickestmich und leitest mich mit sanftem Stabe."

Es begab sich aber nach Ende der Tage, daßKain opferte und Abel opferte auch. Wir hörendurchhin den Ton der Hnusgeschichte, der einfältigenFamiliensage, die streng und rasch zur Hauptbege-benheit fortgcht. Warum opfern sie? wie? aufwessen Befehl? jetzt das erstemal? Mich dünkt,die Worte:Abel ward ein Schäfer, Kain aber einAckersmann, und es begab sich nach Ende derTage, daß Kain dem Herrn Opfer brachte vonden Früchten des Feldes, Abel aber brachte auchOpfer u. f." sind Wink genug aus der Einfaltdamaliger Zeiten. Zween Söhne Adams tretenihre Lebensart an auf der wüsten Erde. Ist siedem Herrn gefällig? wird er sie segnen? Dir, Va-ter, wies er selbst dein Loos an, wir wählen dasunsere auf deinen Befehl: alles uns unbekannt,schwer, fremde, feindlich: jedes Gute trieft vomSegen Jehova's.Er hat euch gesegnet, Kin-der, das Jahr ist um. Nimm, Kain, von dci-,,ncs Feldes Beute, und du, Abel, das Zartestedeiner Heerde und tretet für seinen Altar, undladet ihn ein und gebets ihm zur Gabe. Er darfkeines Fettes der Schaafe: der Duft des Feldes,das der Herr gesegnet hat, ist sein erquickendstesOpfer, und Freude, und Wohlgefallen der Men-schenkinder. Aber er wollts! wir geben, was wirhaben, was können wir mehr? thuts, Kinder,mit ganzem, willigem Herzen, dankbar. Ec wicdSanfehn, väterlich ansehn" Und sie brachtens-t:mit so ungleichem Erfolge.

Heeders Werke z. Rel. u. Lhevl. VI. N