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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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deS Menschengeschlechts. 187

verbeut, sie strafet und sagt: Adam ist worden,wie unser Einer.

Der steifen Pedanterei kanns mißfallen; demlenksamen Kinde giebts Wonne der Aussicht. EinSpiel ist Gutes und Böses in Gottes Hand, und,wenn wirs wollen, ein Spiel zum Gewinne. Ge-rade die drei größten ähnlichen Falle der biblischenGeschichte entscheidet Gott eben so. Jenes SpielHiobs, es ward von einemwas gilts? versuchet"veranlaßt, und nach so philosophischen Untersuchun-gen, die alle nichts waren, durch einen Wettstreitin Frage und Antwort, durch die lebendige großeFabel der Welt, vom Löwen und Raben, Wald-esel und Gemsen, Adler und Straus, Leviathanund Behemoth geendigt. Das Schicksal Ninivegicng, trotz des murrenden -Propheten unter demKürbis, durch Wurm und Kürbis aus. Die ver-fluchteste Stadt hatte durch zwei und drei gerettetwerden können. Völker und Sprachen entstandendurch einen thörichten Einfall der Himmelsstürmcrund durch eine Neugicrslaune des Herrn, ihrenWahnsinn durch Nichts zu enden, durch Hauche,die sie selbst sprachen. Die größeste Entwicklungdes Weltgcheimnisses kam den Menschen in Gleich-nissen und Rälhseln des Lehrers aus Gottes Schoos^

Hier wars nun Zeit , die Weisen und Dichterzu befragen, jene mit ihren vortrefflichen Entwick-lungen

der menschlichen Freiheit und des Uebels der Weltder natürlichen und positiven Gesetzeder natürlichen und positiven Strafen