i83 Atteste Urkunde des Menschengeschlechts.
und weis sie darüber mit tiefsinnigem , mürrischen»Unsinn gepredigt. Allein wann würde ich enden k— Sodann wäre zu zeigen, wie vortrefflich dieseKindereczählung in ein biblisches Heldengedicht ver-wandelt worden, wo jede Zeile freilich Gedicht,Heldengedicht ist, tönend wie eine Posaune, aberauch keine mehr Wahrheit, menschliche, biblischeWahrheit, eine jegliche tönt, dichtet, bildert, lügtund ärgert. Ich wiederhole das harte Wort: tönt,dichtet, bildert, lügt und ärgert, ob ich gleich mitder aufrichtigsten Demuth bekenne, daß die schlech-teste Zeile des großen Gedichts völlig über meineKraft ist. Jüngling an meinem Buche, wenn dirEin Strahl der Enthüllung ins Herz traf, so wirdsdir Gottesraub und Frevel gegen dein ganzes Ge-schlecht scheinen, Eine einfältige Sylbe dieser Kin->dererzählung hinweg zu dichten. Auch meinen elen-den Erdkommentar tritt zu Füßen, und schwimmeselbst in den Wolkenschleyer voll Morgenrvthe, w-Feld beginnet und Eden schwindet,