des Menschengeschlechts. rl?r
„Der Gott, der die Pflanze, den Baum, so viel„Geschöpfe, anders als dies Vieh fortpflanzct,,und belebet — was störet ihr mich mit Grillen,„von denen ich nichts wissen mag; jenseit deS„Cherubs habe ich mich, ein brütender Mystiker,„nie mehr gewaget. Weiß ich nicht, wie ich mei-„ne Männin voraus liebte, umarmte, im Blick„Gottes ein reiches Geschlecht voll eben so warmer„reiner Liebe und Umfassung sah, che uns das„Endo aller Paradiesesfreuden, die Schaam, wahr,„lich nicht knüpfte, sondern sonderte, uns gegen„einander voll Schauer und nicht voll Liebe mach-„te! Sähe der Schöpfer meine Schwäche, meine„Thocheit voraus — Unbarmherzige, fühlet ihr„nicht, wie michs beugt, daß er sie sah, daß er„einen so schwachen Erdklos sich in seinem Erstge-„bohrneiz gleich dachte! Doch Dank dir, Vater,„daß du's sähest, auch für alle Thorhest, die ich^begierig, so väterlich sorgtest. Wo ist ein Gott„wie du? Er ist ein Fels: alle sein Werk ist voll-kommen: alle seine Wege Gericht, Weisheit, zu-vorkommende Ucberlegung, Valcrgütc. Er sorgt„für alle und auf alle Wege: ein Fels in der
„Noth, voll Lebensquelle, Ocls und Honigs auch„für Selbstverirrte in der Wüste."
„Vater Adam, wir nehmen aber an dir Theil"— „Und darf ich euch dafür danken? Scyd ihr„nicht meine Kinder? was hättet ihr ohne mich?„was wäret ihr ohne mich? Wohlan! schüttelt die„euch so verächtliche Adamsnatur, die Menschheit,„ab, und seyd nichts! seyd Kröten und Schlan-gen —"