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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. rl?r

Der Gott, der die Pflanze, den Baum, so vielGeschöpfe, anders als dies Vieh fortpflanzct,,und belebet was störet ihr mich mit Grillen,von denen ich nichts wissen mag; jenseit deSCherubs habe ich mich, ein brütender Mystiker,nie mehr gewaget. Weiß ich nicht, wie ich mei-ne Männin voraus liebte, umarmte, im BlickGottes ein reiches Geschlecht voll eben so warmerreiner Liebe und Umfassung sah, che uns dasEndo aller Paradiesesfreuden, die Schaam, wahr,lich nicht knüpfte, sondern sonderte, uns gegeneinander voll Schauer und nicht voll Liebe mach-te! Sähe der Schöpfer meine Schwäche, meineThocheit voraus Unbarmherzige, fühlet ihrnicht, wie michs beugt, daß er sie sah, daß ereinen so schwachen Erdklos sich in seinem Erstge-bohrneiz gleich dachte! Doch Dank dir, Vater,daß du's sähest, auch für alle Thorhest, die ich^begierig, so väterlich sorgtest. Wo ist ein Gottwie du? Er ist ein Fels: alle sein Werk ist voll-kommen: alle seine Wege Gericht, Weisheit, zu-vorkommende Ucberlegung, Valcrgütc. Er sorgtfür alle und auf alle Wege: ein Fels in der

Noth, voll Lebensquelle, Ocls und Honigs auchfür Selbstverirrte in der Wüste."

Vater Adam, wir nehmen aber an dir Theil"Und darf ich euch dafür danken? Scyd ihrnicht meine Kinder? was hättet ihr ohne mich?was wäret ihr ohne mich? Wohlan! schüttelt dieeuch so verächtliche Adamsnatur, die Menschheit,ab, und seyd nichts! seyd Kröten und Schlan-gen"