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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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180
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aSo Aelteste Urkunde

ist Schlangenfreyheit- viehische Sinnenknecht-schast-"

Lieber Water aber, du würdest betrogen, nichtvon der Schlange, nicht vom Weibe, sondern»zittere nicht! von Gott betrogen, der dieSchlange dahin sandte- dich betrügen zu sollen.Siehest du Nicht deinen sterblichen Erdkörper, der(wenn du Zergliederung verstündest und seinenBau kennttcst!) gar nicht Unsterblich seyn konnte !Du solltest sterben, denn du wärest Erde: DasFeld mußte bewohnt werden, dazu wars da: deinWeib sollte gebahren: denn sieh einmal, dazu sindihr"Untrügliche Weisheitsnarren , die immerin ihrem eignen Koth wühlen und sagen: nichtsist drüber! Soll ich blind seyn? habe ich nichtden Baum der Unsterblichkeit gesehen, hätte vonihm gekostet, Saft in meine Gebeine genossen ,soll ich meinem Gott nicht glauben? freilich warAlles nur Gnadengeschenk, nicht Pflicht und Na-tur; meinem Ursprung und Körper nach war ich-auch im Paradiese, sterblich, ein gcbohrnes Thierdes Feldes. Er gab mir aber das Paradies, wieer mir den Leib gab, der sich ja nicht selbst form-te: der Baum der Genesung war mein, so wenigaus Naturpflicht und Schuldigkeit- als sich meinErdklos ja aus Erdgesetzcn nicht belebte. Verstehtihr das? fühlet ihr das nicht? Und ist mir derLebensbaüm nicht für alles andere Bürge?

*) Die Lehre Luthers lls eerno arvitrio und derFelscngrund seiner leider! verlassenen biblischenOffenbarung»