des Menschengeschlechts. 179
„das war Freyheit, im Abgrunde des göttlichen„Schoosses. — Da der verscherzt war, Thier der„Erde, ist in den Sinnen Freyheit? mußt du nicht„deinem Triebe folgen, wie das Nad dem ziehen-den Rossee Was deine Vernunft dir vorHaukelt,„sie, die Schattenleuchte deiner Sinne und Triebe,„das Zeigeblatt, das sich mit jedem Dunste der„Lust ändert, mit der Gaukeley, mit der Thieres-,,spräche wollt ihr Gott trotzen, mit ihm rechten,„ihm ins Antlitz schlagen? Meine Kinder, wo seyd„ihr? in welchen Jrrhainen lustwandelt ihr, die„euch nicht einmal Schatten geben; und verlaßt„die lebende Quelle? — So lang ich an Gott„hieng: sehet, da war ich frcy und groß und„mächtig. Wie Eva selbstfreye, mit eigenen Au-„gen sehende Göttin seyn wollte, ward sie —„Schlange, und auch Schlange gegen mich. Da„konnten wir nichts mehr: da folgte ein Muß auf„das andere: Schaam, Reue, Furcht, Zittern,
„Strafe; gegen die alle wir nun nichts vermochten:„das Rad rollte in Abgrund, und nur du warst„endlich, freyer gnädiger Vater, der den Tod ein-„hielt und, die Strafe milderte und theiltc. Er„gab uns Lullen gegen unser Elend, und was ich„unter dieser Hülle trage, glaubet ihr, es ist Frey-„heit des Paradieses? Freyheit, die ja jede Schlange„und jedes Thier hat! Droben, auf jenem Baume„blüht Freyheit! — Das nicht thun, was ich lei-„ber! wohl thun konnte, nicht frey seyn wollen,„das ich leider! wollte, das war die Achse der„Gottheit in meinem Kreise; jedes andere
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