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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 179

das war Freyheit, im Abgrunde des göttlichenSchoosses. Da der verscherzt war, Thier derErde, ist in den Sinnen Freyheit? mußt du nichtdeinem Triebe folgen, wie das Nad dem ziehen-den Rossee Was deine Vernunft dir vorHaukelt,sie, die Schattenleuchte deiner Sinne und Triebe,das Zeigeblatt, das sich mit jedem Dunste derLust ändert, mit der Gaukeley, mit der Thieres-,,spräche wollt ihr Gott trotzen, mit ihm rechten,ihm ins Antlitz schlagen? Meine Kinder, wo seydihr? in welchen Jrrhainen lustwandelt ihr, dieeuch nicht einmal Schatten geben; und verlaßtdie lebende Quelle? So lang ich an Gotthieng: sehet, da war ich frcy und groß undmächtig. Wie Eva selbstfreye, mit eigenen Au-gen sehende Göttin seyn wollte, ward sieSchlange, und auch Schlange gegen mich. Dakonnten wir nichts mehr: da folgte ein Muß aufdas andere: Schaam, Reue, Furcht, Zittern,

Strafe; gegen die alle wir nun nichts vermochten:das Rad rollte in Abgrund, und nur du warstendlich, freyer gnädiger Vater, der den Tod ein-hielt und, die Strafe milderte und theiltc. Ergab uns Lullen gegen unser Elend, und was ichunter dieser Hülle trage, glaubet ihr, es ist Frey-heit des Paradieses? Freyheit, die ja jede Schlangeund jedes Thier hat! Droben, auf jenem Baumeblüht Freyheit! Das nicht thun, was ich lei-ber! wohl thun konnte, nicht frey seyn wollen,das ich leider! wollte, das war die Achse derGottheit in meinem Kreise; jedes andere

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