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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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und was hotte mir der Gott gegeben! was standauf dem Apfel für Strafe! die mir der Allbarm-herzige, der immer verschonet, und nicht gernstraft , und nicht von Herzen die Menschen betrü-get, aus freyer Gnade jetzt nur also gemildert!Schuldner seiner Barmherzigkeit bin ich, bis ichzu Staube werde: ich hülle mich in den Staub,wie in mein Mutterqewand, ein, und danke mitdem letzten Othern dem Gnädigen, der, da ichihn langst verwückt hatte, diesen Gottcsothemmeiner unreinen Erdhütte so lange ließ, und mirso viele Jahre, durch Müh und Kummer köstlich,schenkte. Gnädig und barmherzig ist der Herr,langmüthig, und reuet ihn bald der Strafe."Tausendmal inniger, als also, würde Adam spre-chen: er, dcrs wissen mußte, über den die seynsol-lende Ungerechtigkeit ergicng aber freplich halteAdam das Wörterbuch des großen Baile und seinerhundert Gesellen, die rüstig und unermüdet Pfeilegegen den Donner schmieden, leider! noch nicht ge-lesen.

Lieber Adam, aber, wärest du nicht frey?Konntest und durftest du nicht"Frey? ichfrey? Ungeziefer, das wider Gott summet, Viehder Erde, was sprichst du? Leider wurden wirfrey, und machten uns frey, d. i. Sklaven derLust, Knechte der Sinnen, war das Freyheit?Freyheit war da verlohrcn! In Gottes Gebotwar Freyheit: das war der feste Ruhepunkt,

worauf das Kind sich stüzen sollte, eine ganzeWelt zu überwinden. Ein Punkt ausser derWelt, um Alles in ihr nach Gott zu lenken: