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„und was hotte mir der Gott gegeben! was stand„auf dem Apfel für Strafe! die mir der Allbarm-„herzige, der immer verschonet, und nicht gern„straft , und nicht von Herzen die Menschen betrü-get, aus freyer Gnade jetzt nur also gemildert!„Schuldner seiner Barmherzigkeit bin ich, bis ich„zu Staube werde: ich hülle mich in den Staub,„wie in mein Mutterqewand, ein, und danke mit„dem letzten Othern dem Gnädigen, der, da ich„ihn langst verwückt hatte, diesen Gottcsothem„meiner unreinen Erdhütte so lange ließ, und mir„so viele Jahre, durch Müh und Kummer köstlich,„schenkte. Gnädig und barmherzig ist der Herr,„langmüthig, und reuet ihn bald der Strafe."Tausendmal inniger, als also, würde Adam spre-chen: er, dcrs wissen mußte, über den die seynsol-lende Ungerechtigkeit ergicng — aber freplich halteAdam das Wörterbuch des großen Baile und seinerhundert Gesellen, die rüstig und unermüdet Pfeilegegen den Donner schmieden, leider! noch nicht ge-lesen.
„Lieber Adam, aber, wärest du nicht frey?„Konntest und durftest du nicht" — „Frey? ich„frey? Ungeziefer, das wider Gott summet, Vieh„der Erde, was sprichst du? — Leider wurden wir„frey, und machten uns frey, d. i. Sklaven der„Lust, Knechte der Sinnen, war das Freyheit?„Freyheit war da verlohrcn! — In Gottes Gebot„war Freyheit: das war der feste Ruhepunkt,
„worauf das Kind sich stüzen sollte, eine ganze„Welt zu überwinden. Ein Punkt ausser der„Welt, um Alles in ihr nach Gott zu lenken: