d e s M c n sch e n g e sch lech ts. 167
Kennest du einen Netter, der weiser überdenke,barmherziger anordnc, linder und schonender leikc?einen Vater deS Menschengeschlechts, der sein zarteSGeschöpf zu den entgegengesetzten Enden schnellerund sorgfältiger und sorkgeherchcr hebe? —
Wie ein Adler sein Nest ausführetUnd schwebet über seinen Jungen.
Er breitet aus die Flügel und nimmt ihn aufEr tragt ihn auf seinem Fittig,
Der Herr allein und war kein Abgott mit ihm!Des Herrn Thejl war dies Geschlecht,
Der Mensch das Loos seines Erbes-Er fand ihn im Land? der WüsteIn dürrer Einöde, da es heulet,
Und ließ ihn hoch herfahren auf Erden,
Und nähretc ihn mit Frücht?» des Paradieses,Und ließ ihn Honig saugen aus seinen BrüstenUnd Del vom Mark der Erde.
Da er aber fett und satt war und ausschlug,Fett wurdest du und stark! und verliessest Gott,der dich gemacht hat;
da und doch verließ dich dein Gott nicht: ebenaus diesem Gifte brachte er Honig. Neugeborenwar er der Wüste, wo es heulet, untüchtig; ererzog ihn im Paradiese. Er sollte das Paradiesverlassen, und siehe, er verscherzte es selbst: derSäugling sollte sich die Mutterbrufl selbst bittern.WkM hast du es nun zu verdanken, Ungehorsamer,daß Eden nicht mehr dein ist, daß du den verfluch-ten Acker bauest? Dir! und noch sind dir seineDisteln Rosen, denn Todcslod hattest du verdient.Auf dich seufze in deinem Joch, in deinen Gcburls-