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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Ae lteste Urkunde

Strafe, und in der seynsollendcn Strafe alle künf-tige Zustände und Erfordernisse des Menschenge-schlechts. Der strenge Richter war, nur verkleidet,ein neuer Menschenvater.

Alle weisen Mcnschenerzieher, und je weiser,desto mehr stutzen und staunen sie, wenns ans Al-ter kommt, da sich Geschlcchtcrtncbe, Schaam, derzcrthcilte eigne Mensch selbst, entwickeln. Erzieh-ungsromane einer Unschuldsjugend sind wie alle ah-gczogene Unschuldsromane leicht und unnütz; er-greife die Zügel, das junge Geschöpf, ganz undkeimvoll, wie cs ist, zu leiten; an diesem Ziel,wo sich die Are heiß wendet, ersinken dir die Hän-de- Gott ersanken sie nicht; er thar, als ob ergar nicht lenkte , als yb der Mensch seinem Zügelund seiner Laufbahn entsänke; und sieh, was derentwickelnde Vater auf Jahrtausende und Ewigkei-ten aus dem Fehltritt hervorgebracht hat i DasWeib sollte gebühren, und sie gebahr; sie wardder Lebendigen Mutter, und Adam umarmt sieeben nach dem Urthcjl mit diesem Namen, ZwoSonnen am Himmel und zween Regenten im Hau-se sollten nicht seyn ; die Männin kam unter Adamund ward die Hand des Hauptes; das Haus derEhe wurde gegründet. Das Feld sollte gebauct,die ganze Erde sollte bewohnt werden es wardgebauet, sie ward bewohnt, und, herrlicher Schrittder Entwicklung, aus eigener Veranlassung, durcheigene Schuld des Menschen! Die erste Empfindungder Schaam ward Schauer, Gefühl einer Ucbel-that, und alle harter» Zustande des menschlichenLooses, väterliche Gnaden, Milderungen eines ver-dienten Todes.