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Ae lteste Urkunde
Strafe, und in der seynsollendcn Strafe alle künf-tige Zustände und Erfordernisse des Menschenge-schlechts. Der strenge Richter war, nur verkleidet,ein neuer Menschenvater.
Alle weisen Mcnschenerzieher, und je weiser,desto mehr stutzen und staunen sie, wenns ans Al-ter kommt, da sich Geschlcchtcrtncbe, Schaam, derzcrthcilte eigne Mensch selbst, entwickeln. Erzieh-ungsromane einer Unschuldsjugend sind wie alle ah-gczogene Unschuldsromane leicht und unnütz; er-greife die Zügel, das junge Geschöpf, ganz undkeimvoll, wie cs ist, zu leiten; an diesem Ziel,wo sich die Are heiß wendet, ersinken dir die Hän-de- Gott ersanken sie nicht; er thar, als ob ergar nicht lenkte , als yb der Mensch seinem Zügelund seiner Laufbahn entsänke; und sieh, was derentwickelnde Vater auf Jahrtausende und Ewigkei-ten aus dem Fehltritt hervorgebracht hat i DasWeib sollte gebühren, und sie gebahr; sie wardder Lebendigen Mutter, und Adam umarmt sieeben nach dem Urthcjl mit diesem Namen, ZwoSonnen am Himmel und zween Regenten im Hau-se sollten nicht seyn ; die Männin kam unter Adamund ward die Hand des Hauptes; das Haus derEhe wurde gegründet. Das Feld sollte gebauct,die ganze Erde sollte bewohnt werden — es wardgebauet, sie ward bewohnt, und, herrlicher Schrittder Entwicklung, aus eigener Veranlassung, durcheigene Schuld des Menschen! Die erste Empfindungder Schaam ward Schauer, Gefühl einer Ucbel-that, und alle harter» Zustande des menschlichenLooses, väterliche Gnaden, Milderungen eines ver-dienten Todes.