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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aelteste Urkunde

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Widersprüche, Knoten, Verwickelung und Enthül-lung deines Daseyns, worüber so viel geschwatzet,geräthselt und gezankt worden; tauche in den Ab-grund dieser simpcln Kindcrerzählung, wo hast duje etwas gelesen, das sich ihm nur von fern anTiefe, Fülle, Natur und allbefriedigender Wahr-heit nahen dürfe? Ist ein Funke Kinderglaubenoch in dir möglich, so mußt du zufahren und ver-stummen : es ist wahr I

Nun ward dem ersten Vater ein freies Gna-dengeschenk, das Paradies. Denke dir den werden-den Keim des Menschengeschlechts mit allen Kräf-ten, Fähigkeiten, Zwecken und Anlagen, die du inihm kennest oder liebest, und dichte ihm eine besse-re Erziehungsstatte! den Ort und die Nahrung unddas Gebot und die Bildung und die Ordnung vonEindrücken, Bildern, Empfängnis der Empfindun-gen ist dir ein Funke reines Gefühls: so wirstdu erwachen und aufjauchzen:Hier ist Menschen-kind Gotteshaus! hier ist die heilige Stätte derMenschenerziehung!" Jener andre Plan, Dich-tung oder Geschichte des werdenden Menschenge-schlechts ist Pfuhl voll Irrlichts--

Bilde dir nun zuerst ein, dieser Lustort derersten Freundlichkeit Gottes habe nur Vaterschooßund Mutterbrust seyn sollen, den Säugling, dasKind, den Jüngling zu rauherer Kost zu gewöhnen.Er konnte noch nicht den Acker bauen, der konnteauch vielleicht noch nicht gcbauet werden; hier lagder höhere Garte, das Paradies voll Bäume, dieMnttcrbrust. Den Thieren konnte er noch nichtgenug sepn; hier wsr ein Auszug milderer Thiere