des Menschengeschlechts. 167
„daß er das Feld bauete, davon er genommen ist."Er kam in sein Vaterland wieder, wo der Tod ihmeinst Wohllhat werden mußte; Paradies und Baumdes Lebens blieb ihm, mit diesen nachhaUenden Wor-ten , wie ein seliger Traum. ,,Er sichet da noch,„der Baum: sie blühet da noch, meine Unschulds-„statle, nur mir verschlossen: der Cherub flammet„davor." So stahl sich oft ein Seufzer dahin, undsollte sich, bei jeder empfundenen Schwachheit, Mü-he, Krankheit sein selbst und der Seinen dahinstehlen. — So beugt und bildet Gott das Her; derMenschenkinder im Dunkel, unter der Wolke, wieim Mittelpunkt der Erde, und sie wissen nicht wie?oder wozu? — Ein höheres Paradies, ein himm-lisches Hol; des Lebens sollte für sein Geschlechtsprossen: Adam, gemacht ins natürliche Leben,
wandte sich mit Wunsch und Seufzer nur nach je-nem; und wußte nicht, was Höheres er in derschönen fernen Wolke sah und zu umarmen streb-te — —
Und trieb den Menschen, der weinend undungern Vaters Haus, den Ort seiner schönsten Ju-gend , verließ, und in die Fremde, in eine Schauer-Müh- und Kummer-volle Wüste sollte; er triebden Menschen hinaus, und sezte ostwärts EdenChcrubine mit der Scharfe des blinkenden Schwerts,zu bewahren den Weg zum Baume des ^Lebens.Die Strafe war nicht zu erlassen: der erste Vater-Wille sollte kein Spiel sepn. Hier sieng sich nundie Haushaltung Adams an, in der wir alle leben.Alle als Thierc des Feldks, außer dem Paradiesegeboren, seines Bildes, Fleisches und Gebeins; wie