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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aelteste Urkunde

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versorgt batte der Urbcber lächelte über sein ei-gen Werk, die Götterbeute! Wahn, Hdchmulh,Göttergleiche, Narrheit, da sehet ihr eure Beloh-nung , keines crnstern Wortes jemals werth. Gottselbst, dg er den Ungehorsam gestraft und sich derKinder erbarmt halte, und nun wieder auf denkleinen Versuch, Gott gleich zu werden, kam(den ersten Fraucnzimmerversuch, des ersten vielver-sprechenden und wahrhaftig schönen Geistes in sei-ner glanzenden Haut auf dem Baume) er konntenicht anders als lächeln, mitten im Elende seinermißrathncn Kinder. - Und du, der verfemte Sohndieser rauben Mutter. Thicrhaut, der sie und sichselbst nichr mehr kennet, Wohlstand, Sraat, Pracht,äußerer Anstand, dein erstes Bewillkommungs - undLobeswort blüht hier auf ewige Zeiten: es war

Spott seines Meisters. Ucbcrs erste Gewand derBlöße, das Bedursniß des Elendes und der härte-ren Norhwendigkeit spotteten die Götter: was thunsie über euch, ihr wohlgekleideten, zehntauscndfech.zcrstücktcn und glänzend zusammengesczten Herrenund Damen? ,,Siebe, Adam ist worden, wie un-ser Einer!" gerade so (empfangen sie uns nach uns-rer halbtägigen Vollendung) gerade so die seligenGötter und Göttinnen im Dlpmp!

Ungehorsam verdient Züchtigung, SchwachheitMitleidcn, Lhorhcit Spott, Narrheit Verachtung,Bosheit Strafe. So theille der gerechteste und gü-tigste Richter.

Welch eine Kluft war zwischen den nahen Zeitenund Worten, als Gott einst sprach:Lasset unsMenschen machen, ein Bild, das uns gleich sep!"