nung, Trost, Freude, Fülle des Lebens: seinenErde - Mühe - Kummer- und Todnamen, Adam,behielt er. Ihm hielt er den ganzen Kreis seinerBestimmung in sich, ewiges Bekenntniß seiner Schuld!ewige Erinnerung seiner Strafe! Ihr sprach derihrige Muth zu, Licht und Leben — starker Mann,tröstender Ädam, so rächtest du dich!
Und Gott der Herr machte ihnen Kleider: Hül-len der Schaam und Noch! Zuhülfkommungen desVaters, der seinen verlornen Sohn nicht nackt stößtaus seinem Hause, sondern ihm durch ein besseresVorbild zeigt, wie er künftig für sich sorge. Wassollten die Feigenblätter? das Spiel des Windes,die verdvrrctc Sonnenspcise weniger Stunden: wassollten sie zur Zucht und Nothdurft? Vertriebener,jezt kommst du in ein Vaterland, wo dir stärkereHullen und Schutzwehr noch sind! Gott der Herrmachte ihnen Kleider aus Fellen — die dauerhafte-ste, aber zugleich die widernatürlichste, grausamsteKleidung; ganz, wie sie war, predigte sie Fluchund Feindschaft. Vormals der König der Thiere,ihr Freund und Erstgeborner; jetzo ihr Räuber undMörder! Thiere des Feldes, weichet! Er prangtmit eurem Raube: euer Leben ist um ihn.—Mehrals Ein Reifender berichtet, daß die Ungeheuer derWüste vor dem bekleideten Menschen Scheu haben;wenigstens ist zwischen einem Bekleideten und Nack-ten ihnen nie Wahl: der Näckte ist Beute. Dieerste Kleidung war also dem unbewchrten MenschenHarnisch. Der sich nicht mehr in Brudertreue hül-len konnte, den sollte die Furcht kleiden. Mähneflog um ihn! Panier allen Thieren des Feldes.