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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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150
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Ael teste Urkunde.

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neunhundert neun und sechszigjabrigen Leben! Füreine Welt voll Söhne Paradies, Unschuld undEwigkeit verloren zu haben! Tod, Uebel und Sün-den Aller auf sich zu tragen! Wo fand Adamvon dem langen, unabsehlich langen Gedanken Ru,he, als im Grabe? Hatte er mehr Blick gehabt,Blick von einer Ewigkeit, die sein Geschlecht un-glücklich fcyn könnte und eines Theils seyn würde durch ihn! was lag in dem Blick als Verzweif-lung ? Nein , die solltest du nicht leide» , gebeugterVater!Erde zur Erde" die Trostwolke umschloßihn. Leiden sie doch nur wenige Jahre, und gehnzu ihrer Mutter wieder, bis sie, bis mich etwaGott neu bildet, neu beseelet-

Ein Ackersmann, mit ünbewehrtcn Händen denAcker bauend! voll Sorg' und Kummer, seine Hüt-te zu schützen, zu versorgen, zu leiten und vollHerzeleid, unglücklicher vor allen Vätern! Daßdein Erstgeborner Vater - und Mutter - und Bru-derherz und Alles zerriß, und dich wieder einsammachte! baß alle Nachkcmmen des Mörders, vondir gerissen, auf Bergen in der Irre gierigen, nicktmehr deine Söhne! und der andere liebere Haufeimmer mehr absiel, jenen nach irrte! daß auf derdurch dich verfluchten Erde Mühe und Arbeit mitjedem Geschlechtsgliede wuchs, und alle Namen derStammvater klagten, und Wollüstlinge, Tyrannen,Räuber herrschten

Aber auch Freude hattest du, mühender Adam!Vater aller Lebendigen, und deine Eva und deinGeschlecht um dich her. Seinem Weibe gab ergleich nach der Strafe neuen Namen, voll Hoff-