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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aelteite Urkunde

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Rosenjünglinge wird Monn, Water, Hausvater;diese aus der Männin, der Braut des Paradieses,Weib, Hausfrau, Mutter, Eva. Troz aller Ver-schiedenheit von Erdstrichen, Zeiten, Völkern, hierist sie im Ursprung. *) Alle Abweichungen davonsind statt der Vatcrruthcn Tyranncnskorpivnen.

Zartle, Weib! Wolle nicht mehr in Schauerempfangen und in Schmerzen gcbahren, sondernbuhlen: verächtlicher, als das schlechteste lebensvolleGeschöpf. Es ist Mutter, Mutter eines unabseh-lichen Geschlechts von Leben; und du bist ein tod-tes Meer.

Herrsche, Weib! bequeme dich nicht dem Wil-len des Mannes, sondern strebe Tausenden zu be-fehlen , gieb Ton, wie eine Posaune. Du hast deinGeschlecht erniedert, statt es erhöhet zu haben:Schöne, Reiz und Ehrfurcht sind dahin, die beieuch nur die gefällige, biegsame, stille und imNachgcben engelstarke Tugend begleiten.

Schäme dich endlich, deines Mannes Weib,die Nährerin deiner Kinder, die erste Dienerin dei-nes Hauses zu seyn, und alle Glückseligkeit, Stolzund Freude deiner Bestimmung sind verloren. Dubist nicht mehr Mutter des Lebens.

Im Tagwerk des verfluchten Ackers liegt Man-neswürde, in Müh und Kummer alle seine Lebtage

*) Eine Geschichte des Mannes Und Weibes, nachdiesen festen Begriffen und Lebensaltern derMenschheit, welch ein Werk!