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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. r3r

Und sind die ersten Triebe der Natur Bandeund Gottcskcime des Menschengeschlechts? wer lö-set den Knoten?

-Mich dünkt, er ist gelösek und nur am Baumeder Erkenntniß, den wir jezt alle in uns tragen,kann er gelöset werden. Wenn Philosophen ebenüber diese zweideutigen Empfindungen so gleichgül-tig hinweg sind, so zeigts, wie wenig sie vom gan-zen Ursprünge oder Begriff des Bösen in der Men-schcnnatur wußten.

Engel im Himmel und Kinder, deren Engelallezeit das Angesicht ihres himmlischen Vatersschauen, sind im Paradiese: ihnen ist Alles gutund Nichts böse. Alle Kreatur Gottes ist gut undnichts verwerffich zu nehmen mit Danksagung;wo aber Danksagung, Ansicht des Vaters im Him-mel aufhöret, siehe da fangt Sünde, innerer Vor-wurf, Zergliederung, Scham an: könnt' ichS

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Von der Speise des Götzendieners wissen wir,sagt Paulus, daß ein Götze nichts ist in der Welt,und daß kein anderer Gott scy ohne der Einige.(Nicht also am Baume, sondern am Verbot hiengauch hier das Nebel.) Hast du den Glauben, sohabe ihn bei dir selbst vor Gott. Selig ist, derihm selbst kein Gewissen macht in dem, das er an-nimmt. Wer aber zweifelt und isset doch, der istverdammt: denn es gehet nicht aus dem Glauben;was aber nicht aus dem Glauben gehet, das istSünde. Siehe den ersten und einzigen Ursprungdes Bösen in der Menschennatur, und seine noth-

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