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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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i3o Ae lteste Urkunde

neu der Sauerteig aus dem Körper in die Seeledringt; konnte, mußte er dort nicht, da Sundegeschah, aus der Seele den Körper durchdringen?Schuld erzeugte Scham, und die Scham übergoßihren Körper: das Gift durchdrang, und wirkte,wie, wenn die Jugendblülhe erwacht, wirs nochjezt wirken sehen.*) Sie sahn sich an, getrautensich nicht zu sehen, nackt, konnten den Anblick voneinander nicht ertragen, flohen. Sahn sie die neue,unbekannte Regung an, wofür ihr sie ansehet, dieihr sie lock, sie mißbraucht, damit, als dem Reizeder Natur, tändelt? Nein! für das, was sie war,Krankheit, Fieber, Wuth, Gift, Strafe, Pfeildes Richters in ihrem Busen. Und das, (betrach-tet jede erröibende, fliehende Unschuld) das ist sienoch. Der Schwester- und Brautliebe schämet sichniemand, der Aufwallungen dieser Art, als ob sieSünde wären, ein Jeder.

*) Vielleicht grenzen alle die Veränderungen amKörper schnell und sichtlich vor, die eben ihrenBlick so stutzig, sich einander unerträglich, scham-roth und abscheulich machten. Sie mußten hin-ters Gebüsch und zu den Feigenblättern. Al-les wie natürlich! wie lebendig ! Man brauchtalso, selbst wenn der Baum physisch beitrug,keine stimulos in ihm anzunehmen, wie unserestimulati schwatzen: denn unmittelbare stimrrlorfühlten sie ja nicht, vielmehr das Gegeiuheilderselben, Scham, die sie zu unterdrücken wünsch-ten. Der Baum durfte bloß, wie wenn ich brau-senden Saft ins stille Element tropfe, die Wäh-rung Hervorbringen, die jezt leider! Reise heißt.