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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts.

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schwirrte: Gedächtnis? brachte sie zurück: eine Kom-bination zweier Begriffe, eines NamenS und einerErfahrung spannet sie auf! Phantasie ist im Göt-terlande; dichtet. Was kann sie dichten? Allesund Nichts. Sinnliche Aufmerksamkeit gab demNichts Wesen: die Lust entzündet That. Jrr-thum aus vielen willigen Irrthümern, Sünde.Im SchocS Eines Sinnes, Einer Begierde gc-bahr sich das ganze Gespinnst unserer feynsollcn-den Scelenkräfte und Wesen."

Wie beide Geschlechter sich nun zu dieser gro-ßen Geisiesgeburt verhalten? was dies und jenesdazu für Stcff, Farben, Ueberqänge, Gestaltenbeitrug, dies mit seiner Leichtigkeit, jenes mitseiner Trage. Eins, das Begriffe cmpsieng, ver-band, dichtete, suchte; das andere, das sie fest-hielt und formte. Männer und Weiber, ihreStarke und Schwäche gegen einander in Fähig-keiten und Trieben, und das Gespinnst der Zci-tenbildunq, Strafe» und Erkenntnisse, das da-bcr entsprang." Der Keim liegt hier. Schlange,Weib und Mann, so stehn sie auch im Fluch ne-ben einander.

Da wurden ihre Augen aufgethan und wur-den gewahr daß sie nackt waren. TraurigerErfolg! und als obs geglückt wäre, im Spiel.Sie blickten freilich nicht als Götter umher; aberdoch als Nackte. Vater im Himmel, ist derTrug deines Geschöpfs dir Spiel? Spottest dusein? Nein! auch der Spott ist Wahrheit: was ichaus Schuld, aus erster frischer Schuld zuerst entwickelt,was kann es, als Scham fepn? Und die erste Scham