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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aelteste Urkunde

feinerer, schlankerer Aufmerksamkeit, mit lüsternenSinnen: die das Gebot selbst nicht gehört halte,

und also eher darüber spekuliren, zweifeln, schwä-tzen, Geschwal; anhören konnte. Sie könnt' eherkluge Schlange und Baum des Erkenntnisses"kombiniren, um dem Namen andere Bedeutung zufinden; eher den Sprung thun von Schlangenklug-heit zu Goltesweisheit, und in der Phantasie sichweiden. Die Scene ist Wort für Wort weiblich. Aber nun hat sic gegessen, Adam kommt, undwas nun natürlicher, als daß auch er speise? Be-täubung , Wundern, Schrecken, Liebe, Mitleidkämpften; was überwand? was könnt' überwinden?Licb' und Mitleid, oder endlich jene Hinlässigkeit,jenes Draufankommenlassen, jene männliche Träg-heit, die so oft für entschlossenen Heldenmuth gilt.Das Weib, das du mir zugcsellct hast, das mitmir Eins ist, gab mir und ich: das war nichtWocwurf, den er Gott machte, sondern Wahrheit.Nicht gut, daß es geschah: aber da es einmal istund du lebest: wo du bleibst, will ich auch blei-ben: wir sind Eins." Und gewiß machte ihmdas Bcwußtseyn des Weibes, was Böses gethanzu haben, den Biß nicht bitter. Sie mußte jeztSchlange in Weibsgestalt seyn, oder sie blieb al-lein -/

Auch in diesem Schritt der Geschichte, welcheWahrheit! Eine Theorie unserer Seclenkräflc in ih-rer Entwickelung am Baum des Erkenntnissesversucht, bliebe kein -Roman mehr.Wie da sichder Keim freilich aufschloß! wie, als man vomGebot wich, durch einJa sollte?" die Saite