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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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110
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A e! cesle Urkunde.

mender Cherub! einen Funken von deinem Schwer!,ihnen die Auge» zu öffnen oder zu blenden, daßsic bekennen:um mich ist Dunkel!" Zur Ge-schichte !

Wir sind in der frühesten Zeit, im Morgenunseres Geschlechtes: trafen das erste Menschenpaarals Säuglinge der Schöpfung unter der besonder-sten Obhut des Vaters in einem Paradiese an,wo er für ihre Sicherheit und Nahrung, Pflichtund Uebung, Bildung und Freude gesorgt halte.Alle Bäume erlaubt, nur Einer verboten. Erführte die Thiere zu Adam, daß er sie ncnnete,auf ihre Natur merkte, sich von ihnen zueignete,was er konnte; und siche, da war auch ein Thier,von dem seine Nachahmerin bald nichts Guts lern-te die Schlange war klug*) (verschlagen, listig)

*) Es ist vox moäis, gut und böse. Noch ist dieSchlange in Orient das Bild der Klugheit, siLoolrart» klieror. S. s8. 2g. und statt allerMath, io, 26. 2 Cor. 11, Z. Auch gehet offen-bar die Combination der Gedanken im Weibevon diesem Charakter der Klugheit, als eigen-rhümlich, aus: nehmet ihn hinweg, und sagt,die Schlange heiße nur so, weil sie der Eva ei-nen bösen Streich gespielet, so hängt alles amWinde und die Geschichte wird grundlos. Vonder Bestandheit der Charaktere in Lhieren hatLessing langst philosophisch geredet, s. seine Ab-handl, zur Fabel,