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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aelteste Urkunde

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sen noch bis jezt streiten, ob sie im Gleichgewichtstehen? oder welches Unkraut das andere überwin-de ? *) dem wir dies alles zu danken haben.Wars Bar oder Affe, der uns den Baum derWeisheit aufrecht führte? Jener hat selbst nochnicht viel gelernt, und dieser, unser Halbbruder,ohne Zweifel erst von uns gelernt: also keiner vonbeide», cs war die Schlange, die leichtesteKlimmcrinn baumauf. Sie nascht Obst: sie stehtaufrecht, und spielt mit dem Kopfe: sie glanzt,sie züngelt. Welch lockendes Bild des Weiberputzes,wenn sie's bis zum Emporstehen brachte! Auch istdie Schlange wie gelenk, wie klug, wie munter>Vortrefflich drückt das der Text aus: sic war klug(nackt, gefällig, schmeichelnd) über alle Thierc desFelbels: sie sprach mit dem Weibe, zierte sich, gau-kelte, liebäugelte ihr die Frucht zu, ward erstes Ur-bild des Weibes vorm Nachtisch und der verbotenenFrucht.

Darum auch der Richter nachher die Schlangegerad' also verfluchet. Sie muß kriechen , auf demBauch gehen, Staub und nicht Früchte naschen,den Fersen nachschleichen und ewige Feindin desWeibes werden; lauter Anspielungen auf die großeVeränderung, die sie veranlasset: denn sonst war-um müßte ein solcher .Fluch folgen? Gott selbstsagt nachher:Siche Adam ist worden als unserEiner!" Er geht, wie die Götter, aufrecht ein-

*) S. Itobinet lle lg iistneo! lVIsupertuis Sy-steme cke la leerste etc.